Ihre Website im mobile Web…

Noch bis vor ein paar Jahren war das mobile Web klar zu trennen vom Desktop Web und ohne serverseitige Geräteerkennung und entsprechende Anpassung der Inhalte, war das mobile Surferlebnis sehr eingeschränkt.

Dank neuer Mobilephones und neuer Browser gleichen sich die Möglichkeiten im mobilen Web immer mehr denen im Desktop Web an. – Wunderbar, so möchte man spontan meinen…


Doch leider macht das die Sache nicht einfacher:
Plötzlich werden Ihre Website Inhalte auf allen möglichen Handies verfügbar – angefangen beim einfachen FeaturePhone, über Smartphones aller Couleur, iPods, iPhones oder Tablets – mit Displays in den unterschiedlichsten Größen, ab 120px Breite aufwärts.

Ihre Website wird also entweder herunter skaliert auf die Größe des Handy Display’s oder Ihre mobilen Besucher müssen viel scrollen. Schlimmstenfalls kann Ihre Website nach langem Warten überhaupt nicht auf dem Gerät angezeigt werden.

Und damit können Sie sicher sein: Ihr Besucher sucht bereits nach Alternativen…

Welche Möglichkeiten haben Sie nun?

Sie haben natürlich mehrere Möglichkeiten: Angefangen bei “Gar-Nichts-Tun” (Schade um die verlorenen Interessenten) bis hin zum Radikalschnitt “Neue-Website”.

Aber keine Angst, dazwischen liegen noch ein paar “Nuancen”:

Responsive Webdesign

Das Design meiner Website hier ist ein Beispiel für “responsive”: Es “antwortet” sozusagen auf die Display-Größe Ihres Gerätes mit einem passenden Layout. Sitzen Sie am heimischen PC sehen Sie eine andere Seitenaufteilung, als mit einem Tablet, und da ein anderes als bei einem Smartphone oder iPhone. Einen schnellen Eindruck davon bekommen Sie, wenn Sie Ihr Browserfenster kleiner- und größerziehen.

Aber:
Als Ausgangsbasis wird doch ein Desktop-PC angenommen oder ein “alleskönnendes” Mobilfon. Es wird zwar ein display-unabhängiges Design angezeigt, aber es werden keinerlei Anpassungen an den Inhalten vorgenommen, um sie ebenfalls mobilfreundlich zu machen.

Diese Lösung ist zwar besser, als “Gar-Nichts-Tun”, sollte aber nicht mit einer “echten” mobilen Website verwechselt werden, die die Stärken der mobilen Geräte für sich nutzt.

Die Umsetzung ist preisgünstig und wenn Sie ein CMS verwenden, finden Sie leicht ein fertiges, “responsive” Design – oft sogar gratis – und evtl. nötige Anpassungen sind gut zu machen.

Beispiele für Responsive Design finden Sie unter mediaqueri.es

Mobile-First Responsive Design - Zuerst mobil!

Aus dem Gedanken “Responsive Design” entstand die Idee, warum eine Website nicht zuerst mobilfreundlich und dann responsive gestalten: Dabei wird von einem mobilen Gerät als Ausgangsbasis ausgegangen. Je größer das Display des Gerätes wird, desto umfassendere Ladefähigkeiten werden angenommen und desto “größer” dürfen dann auch die (Bild-)Inhalte werden. Das Austauschen der minimalistischen Inhalte mit komplexeren übernimmt dabei ein Skript oder auch css-Abfragen.

Diese Lösung hat der vorherigen schon um einiges voraus, denn immerhin werden ladeintensive und großformatige Bilder nur an die entsprechenden Geräte ausgeliefert. Einfache Handys, die ein Skript oder css-Anweisungen nicht lesen können, werden mit den entsprechenden Inhalten auch nicht belastet.

Die Umsetzung ist etwas aufwendiger in der Planung und eine Website muss u. U. von Grund auf neu aufgesetzt werden. Dieses Vorgehen bietet sich an, wenn die Website sowieso neu gestaltet und von Altlasten befreit werden soll.

Das Beispiel für diese Variante testen Sie am besten mit unterschiedlichen Mobilfons.

Progressive Enhancement (PE) - Fortschreitende Verbesserung

Auch bei dieser Art wird dem Handy erst eine simple Grundseite ausgeliefert, die mit Javascript(en) ausgestattet ist. Je nach Modell werden dem Handy dann nach und nach Fähigkeiten per Script zugeladen. So kann das Surf-Erlebnis praktisch gleitend immer weiter verbessert werden bis die volle Leistung für ein Desktop-PC erreicht ist.

Diese Vorgehensweise wird beispielsweise von jQuery Mobile verfolgt, eine berührungsoptimierte Skriptbibliothek für Smartphones und Tablets. Auf der Website findet sich ein “ThemeRoller für jQuery Mobile” zur Erstellung von Designs.

In der Praxis liegt der Vorteil dieser Technik eher darin, die unterschiedlichen Gerätefähigkeiten schön zu überbrücken, als die Website-Inhalte entsprechend dem Modell anzupassen und auszutauschen.

Server-seitige Anpassungen


Diese Methode basiert auf einer Geräteerkennung, die auf dem Server der Website installiert ist oder von einem Service bereitgestellt wird. Damit wird das Gerätemodell und seine Fähigkeiten identifiziert, mit dem der Besucher die Website anfordert. Diese auch “Browser Sniffing” genannte Methode ist sehr akkurat und je nach Ergebnis kann eine fein abgestimmte Website-Version ausgeliefert werden.

Alle große Website-Betreiber wie Google, Amazon, Facebook etc. setzen auf diese weitaus erfolgreichste Methode, Website-Inhalte gerätegerecht bereitzustellen. Auch goMobi setzt darauf, ein von dotmobi entwickelter Service zur schnellen und preiswerten Erstellung von mobilen Websites.

Hybrid-Ansatz

Hierbei werden Techniken der server-seitigen Anpassung und der fortschreitenden Verbesserung miteinander verknüpft. Es wird eine modellgerechte Basisseite für das anfragende Gerät server-seitig bereitgestellt und dann wird per Javascript nach und nach das Ergebnis verbessert durch weitere zugeladene Fähigkeiten, die das spezielle Gerät versteht.

Heute ist diese Methode noch ziemlich aufwändig in der Umsetzung, aber sie gilt als sehr vielversprechend und ich bin gespannt, wie sie sich in der Praxis entwickelt.

Und wie sollen Sie sich nun entscheiden?

Pauschal ist diese Frage natürlich nicht zu beantworten, aber grob kann man sagen: Wenn Sie hauptsächlich Dektop-PCs und Mobilephones der neuesten Generation bedienen möchten, dann fahren Sie mit responsive Design oder mobile-first responsive Design sehr gut.
Es sollte Ihnen jedoch bewusst sein, das die große Masse der einfachen internetfähigen Handys Ihr Angebot wahrscheinlich nicht oder nur ungenügend anzeigen kann.

Wenn Sie also Ihr Angebot einer breiten Öffenlichkeit zugänglich machen möchten oder gar müssen, dann haben Sie keine andere Wahl: Server-seitige Anpassung oder Hybrid-Ansatz sind dann das Richtige. – Nur diese Ansätze machen sich die Stärken der mobilen Geräte wirklich zu Nutzen.

Lassen Sie sich beraten

Als professionelle Webagentur kann ich Ihnen sehr gute mobile Lösungen anbieten. – Ich freue mich auf Sie.


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